Wenn Zahnersatz aus dem Ausland kommt…

Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen – heißt es im Volksmund und wenn erst Zahnersatz aus dem Ausland erzählen könnte, dann wäre es gewiss eine äußerst spannende Geschichte eines langen Weges. Interessant ist es allemal zu erfahren, wie und wo die aktuell so beliebten Kronen, Brücken und Co importiert aus anderen Ländern entstehen. Wo liegen Hürden auf dem Weg, welche Weggabelungen sind wichtig, welche zu vermeiden – von der Zahnarztpraxis ins ausländische Labor und zurück.

Tatort Zahnarztpraxis: Plötzlich heißt es, dass der Backenzahn nicht mehr mitmacht und herausgenommen werden muss. Extraktion, nennt man das im Ärztejargon, und ist der letzte Ausweg bei weitreichender Schädigung, die bereits die Zahnwurzel in Mitleidenschaft gezogen hat. Wo nunmehr eine Lücke im ehemals lückenlosen Gebiss klafft, muss Abhilfe her. Eine Brücke vielleicht. Oder gar ein Zahnimplantat.

Ein Beratungsgespräch mit dem Zahnarzt bringt Klarheit.

 

Weichenstellungen in der Zahnarztpraxis

Oder doch nicht? Zunächst einmal nämlich sind viele Fragen offen – der Arzt gibt lediglich eine Empfehlung ab, welche Behandlung er vorschlagen, welche Materialien er wählen würde. Dies gießt er in die Form eines Heil- und Kostenplanes, der die angedachten Behandlungsschritte sogleich mit den resultierenden Kosten verbindet.  Wer sparen möchte oder sich schlichtweg keinen teuren Zahnersatz leisten kann, sollte bereits in dieser Phase seinen Arzt ganz gezielt auf Sparpotenziale ansprechen. Am besten noch gezielter: auf die Möglichkeit von Zahnersatz, günstig(er) aus dem Ausland.

Dies ist heute längst kein Tabu mehr, nichts, wofür sich ein Patient schämen müsste, sondern ein legitimes Anliegen.

Entweder wird der Zahnarzt verständig nicken und darauf verweisen, dass er bereits mit einem Dentalpartner arbeitet, der auch darauf spezialisiert ist. Oder der Patient selbst kann auch einen Anbieter vorschlagen. Sollte komplette Ablehnung von Auslandszahnersatz bestehen – was heutzutage kaum noch der Fall ist – besteht immer noch die „Notlösung“ für den Patienten, einen anderen Arzt aufzusuchen oder sich vom Dentalpartner seiner Wahl Referenzzahnärzte in der Umgebung nennen zu lassen.

 

Dentaldienstleister dreht die entscheidenden Stellschrauben

Auf die Wahl des Dentalpartners kommt es ohnehin entscheidend an – vielleicht noch entscheidender als auf die Wahl der richtigen Behandler. Denn der Anbieter von Zahnersatz aus dem Ausland betreibt zumeist das ausführende Labor, das seinen Sitz zumeist in Osteuropa, China oder anderen fernöstlichen Staaten hat.

Der Dentaldienstleister ist das Bindeglied in dieser Kette, das Patient, Zahnarzt und Labor verbindet. Zum Beispiel in der exakten Aufnahme der Wünsche und Anliegen des Arztes und des Patienten. Diese gilt es, eindeutig dann auch ins Labor zu kommunizieren.

Abstimmung, Transparenz, Kommunikation, Vertrauen – das sind wichtige, wenn nicht die wichtigsten Pfeiler. Schließlich sind die Praxis in Deutschland und die Produktionsstätte nicht selten tausende Kilometer voneinander entfernt. Dazwischen: nur der Dentaldienstleister.

Dieser leitet das Labor vor Ort, oft unter Anleitung, zumindest aber Aufsicht von erfahrenen deutschen Zahntechnikermeistern.

Hat der Patient also seinen neuen Heil- und Kostenplan mit dem Plan von Zahnersatz ausländischer Herkunft bei der Krankenkasse erfolgreich eingereicht und die Genehmigung erhalten, setzt sich das Räderwerk in Gang.

Im Labor entsteht durch fachkundige Hände das gewünschte Produkt – die Fertigung dauert zumeist nicht langer als in deutschen Zahnlaboren. Wohl aber weitaus günstiger, zum Beispiel aufgrund von anders gestalteten Arbeitsprozessen, vor allem aber natürlich aufgrund niedrigerer Lohn- und Betriebskosten.

Schon vor Ort finden Qualitätskontrollen statt, die dann beim Eintreffen in Deutschland zumeist nochmals wiederholt werden.

 

Fertigung, Logistik, Lieferung, Garantie – wie kommt der Zahnersatz aus dem Ausland in den deutschen Mund

Herausforderung in diesem Bereich sind die Logistikprozesse: Je eingespielter und durchdachter sie sind, desto günstiger werden auch diese und desto schneller und reibungsloser funktionieren sie. Alles zum Vorteil des Patienten und Zahnarztes, die „zu Hause“ auf das Eintreffen von Krone, Brücke oder Implantat warten.

Mit der Lieferung hört die Verantwortung von Dentaldienstleistern heute jedoch längst nicht auf. Wo einst noch Reklamationen als neuralgischer Punkt galten, gibt es heute zahlreiche Garantieleistungen, die den Patienten sowie Arzt auch bei Problemen – der  künstliche Zahn passt nicht richtig, er gefällt nicht richtig, er löst eine allergische Reaktion aus – nicht allein lassen.

Zahnersatz aus dem Ausland heute – ein ebenso spannender wie zukunftsträchtiger Prozess, auf den sich immer mehr Betroffene, Ärzte und Krankenkassen inzwischen gerne verlassen.







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