Die häufigsten Ursachen für Zahnersatz – und ihre Prophylaxe

Wenn Zahnersatz droht, ist es meistens zu spät für Vorbeugung, Vorsorge und Prävention – im zahnmedizinischen Fachjargon Prophylaxe genannt. Dabei lässt sich schon in jungen Jahren einiges tun, um die Zähne zu schützen, so dass Zahnersatz gar nicht oder erst möglichst spät im Leben nötig wird. Das regelmäßige Zähneputzen ist dabei nur einer von vielen Faktoren, die eine Rolle spielen.

Um aber gezielte Vorsorge zu erzielen, muss man zunächst einmal genau wissen, welche Gefahrenpotenziale bestehen. Die allseits bekannte Karies ist längst nicht das Einzige, was den Zähnen in Sachen ernster Erkrankungen zu schaffen machen kann. Zunächst also ein Blick auf die Gefährdungen, dann auf die Möglichkeiten der Prophylaxe und wichtiger Ansprechpartner zur frühzeitigen Information.

 

  • Parodontose: Die unterschätzte Gefahr
    Ist der Zahnfleischschwund. Die Folge sind die sogenannten freiliegenden Zahnhälse, die wiederum langfristig zur Schwächung der Zahnwurzeln und zur Zahnlockerung führen. Diese darf jedoch nicht verwechselt werden mit der Parodontitis.
    Mehr Informationen zum Krankheitsbild: parodontosehilfe.de/

 

  • Parodontitis: Gefährliche Entzündung
    Hier geht es um die weithin gefürchtete Zahnfleischentzündung: Bakterien setzen sich in den Zahntaschen fest, es entzündet sich. Die Entzündung führt zu einem Knochenabbau rund um die Zahnwurzel und letztlich zum Zahnverlust.
    Alles Wissenswerte zur Gefährdung: apotheken-umschau.de/Parodontitis

 

  • Karies als Ursache für Zahnersatz?
    Ist eines der Hauptrisiken, auch wenn die zunächst harmlos anmutenden Löcher im Zahn, die durch Amalgam, Kunststoff, Gold oder Keramik verfüllt werden, natürlich nicht unmittelbar zu Zahnersatz führen. Dennoch kann eine Häufung und immer weitreichendere Schädigung langfristig dritte Zähne nach sich ziehen, wenn eine Füllung irgendwann nicht mehr ausreicht und z.B. eine Krone oder Brücke ins Spiel kommt. Dass Zähne gezogen werden (Extraktion) wird nach heutigem Standard der Zahnmedizin zwar weitestgehend vermieden – wenn es sich eben vermeiden lässt – dennoch kommt dies immer noch häufig vor.
    Karies auf einen Blick: zentrum-der-gesundheit.de/karies.html

 

  • Zahnverlust durch Unfall

Nicht immer sind es schleichende und langfristige Krankheiten, die Zahnersatz nötig machen. Manchmal kann es auch „von jetzt auf gleich“ gehen. Bei einem Sportunfall zum Beispiel, bei dem Zähne wegbrechen/ausgeschlagen werden. Dann herrscht akuter Handlungsbedarf, dem auch nicht vorzubeugen ist. Wer in diesem plötzlichen Fall auch finanziell nicht vorgesorgt hat, dem helfen günstige Dentallabors schnell und unkompliziert.

 

Informationen erteilen unabhängige Stellen:
Zahnarzt-Suche: zahnarzt-arztsuche.de

oder spezialisierte Anbieter:
Audentic AG – audentic-ag.de
Zahnhouse – zahnhouse.de

ProDentum: prodentum.de

 

Gegen Karies, Parodontose und Parodontitis aber lässt sich im Vorhinein etwas tun. Neben dem Verzicht auf ungesunde Ernährung oder Rauchen, gibt es zahlreiche quasimedizinische Maßnahmen.

Dazu zählen:

  • Regelmäßiger Zahnarztbesuch
    Dies ist bildet immer noch die Grundlage jeder Zahngesundheit. Mit geschultem Blick erkennt der Zahnarzt frühzeitig, wenn Gefährdungen bestehen und kann Schäden im frühen Stadium beseitigen, ehe diese sich weiter ausdehnen. Die kontinuierliche Routinekontrolle – ein-bis zweimal jährlich – wird selbstverständlich von der Krankenkasse übernommen. Und hat auch, wenn es dann doch irgendwann zu Zahnersatz kommen sollte, seine unschätzbaren Vorteile. Stichwort ist hier das Bonusheft, das die Festzuschüsse der Krankenkasse im Fall der Fälle erhöht, wenn der Gang in die Zahnarztpraxis nachgewiesen werden kann.

Zum Bonusheft: kzbv.de/bonusheft.39.de.html

 

  • Mundhygiene auch mit Mundduschen und Zahnseide
    Die tägliche Mundhygiene in Form des Zähneputzens soll hier nicht extra erwähnt werden. Doch diese lässt sich noch wirkungsvoll ergänzen. Ohne die richtige Verwendung von Zahnseide lassen sich die Zwischenräume nur unzureichend reinigen. Viele schwören zudem auf den Einsatz einer Munddusche, mit deren Wasserstrahl auch schwer zugängliche Stellen um Mund gesäubert werden kann.

    Zahnpflege im Überblick: zahnwissen.de/~mundhygiene.htm

 

  • professionelle Zahnreinigung
    Trotz allem Putzen und Reinigen, sollten Zähne mindestens einmal im Jahr „grundgereinigt“ werden. Der Zahnarzt führt die professionelle Zahnreinigung durch, die gerade hartnäckige Beläge und Zahnstein entfernt. Diese Extrabehandlung zahlt die Krankenkasse jedoch nicht. Kosten müssen aus eigener Tasche getragen werden.

Informationen zur Zahnreinigung: stern.de/gesundheit/zaehne/therapie/professionelle-zahnreinigung-lassen-sie-die-profis-putzen-607348.html

 

  • Zahnversiegelung
    Gesunde Zähne lassen sich gerade bei jungen Menschen noch durch eine spezielle Versiegelung schützen, die kleinste Fissuren wirkungsvoll verschließt und so vor der Ansiedlung von Bakterien schützt. Auch diese setzt der Zahnarzt um.

    Das Thema Zahnversiegelung auf einen Blick: apotheken-umschau.de/Zaehne/Zahnversiegelung-Wann-ist-sie-sinnvoll-154015.html

 

Trotz aller vorbeugender Maßnahmen lässt Zahnersatz niemals ganz ausschließen – sei es als natürliche Alterserscheinung des Gebisses oder aus genetischer Veranlagung für tendenziell schlechte Zähne. Doch einen Versuch ist es wert, sein Bestmögliches zu tun, die Zähne so lange es geht gesund zu halten.







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